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25. Februar 2026

Richtige Lüftung und Luftqualität im Labor

Eine professionell geplante Laborlüftung schützt Ihre Mitarbeitenden, stabilisiert Ihre Prozesse und senkt spürbar die Betriebskosten. Als GREIF Laborlösungen GmbH entwickeln wir ganzheitliche Laborumgebungen – von Labormöbeln über Laborcontainer bis zu Sicherheitswerkbänken – und integrieren die passende Lüftungstechnik Labor immer als sicherheitsrelevantes Kernsystem.

Warum die Laborlüftung im Laboralltag eine Schlüsselrolle spielt

In chemischen, biologischen und industriellen Laboren entstehen Gase, Dämpfe, Aerosole und Partikel. Ohne Luftzirkulation verteilen sich diese Stoffe im Raum, beeinträchtigen die Atemluft und gefährden Personal, Proben und Umwelt. Gleichzeitig steigen Energieverbrauch und Betriebskosten, wenn Abluftsysteme Labor ohne Konzept einfach unter Volllast laufen.

Eine durchdachte Laborlüftung erfüllt daher mehrere Aufgaben gleichzeitig:

  • Schutz der Beschäftigten vor Gefahrstoffen im Atembereich
  • Sicherer Betrieb von Laborabzügen nach EN 14175, Sicherheitswerkbänken und weiteren Laborgeräten
  • Steuerung von Temperatur, Feuchte und Druckverhältnissen für reproduzierbare Ergebnisse
  • Energieeffizienter Betrieb durch optimierte Luftwechselrate und angepasste Volumenströme

GREIF verknüpft Laborplanung, Möblierung und Lüftungstechnik zu einem konsistenten Gesamtkonzept – von der ersten CAD-Skizze bis zur Inbetriebnahme. Einen Überblick über unseren Ansatz erhalten Sie auf der Seite professionelle Laborplanung.

Laborabzug, Luftwechselrate und Luftzirkulation im Labor verstehen

Der Laborabzug bildet in vielen Laboren das zentrale lüftungstechnische Sicherheitselement. Nach DIN EN 14175 schützt er die Anwender, indem er die mit Gefahrstoffen belastete Luft erfasst und über das Abluftsystem aus dem Gebäude führt.

Kernelemente einer sicheren Ablufttechnik Labor

  • Erfassungsstelle: Laborabzug, Digestorium, Gefahrstoffarbeitsplatz oder Punktabsaugung
  • Zuluftführung: Strömungsarme, gleichmäßige Nachströmung ohne Zugerscheinungen
  • Abluftsystem: Kanalnetz, Ventilatoren, Brandschutzklappen, Filter, Fortluftführung
  • Regelung: Volumenstromregelung (CAV/VAV), Überwachung und Alarmierung

Die Luftwechselrate im Laborabzug und im Raum legt fest, wie oft das Raumluftvolumen pro Stunde ausgetauscht wird. In vielen Laborrichtlinien finden sich Richtwerte von rund acht Luftwechseln pro Stunde für Laborräume, sofern die Gefährdungsbeurteilung nichts anderes erfordert. Gleichzeitig sinkt mit präzise geregelter Luftwechselrate der Energiebedarf Ihrer Anlage.

Wenn Sie Laborabzüge erneuern oder zusätzliche Digestorien integrieren, betrachten wir immer das gesamte Luftführungskonzept. So vermeiden Sie strömungstechnische Kurzschlüsse und sichern gleichmäßige Luftzirkulation im Labor auch bei zukünftigen Nutzungsänderungen.

Abluft, Fortluft und Brandschutz – sichere Luftwege im Labor

Eine professionelle Lüftungstechnik im Labor unterscheidet klar zwischen Abluft und Fortluft:

  • Abluft: Luftstrom vom Abzug oder Laborraum durch das Kanalnetz bis zur Lüftungszentrale
  • Fortluft: Ausstoß der gefilterten Abluft in die Umgebung über das Dach oder Fassadenelemente

Auf diesem Weg greifen mehrere sicherheitsrelevante Komponenten ineinander:

AspektAblufttechnik LaborNutzen für Ihren Betrieb
ErfassungLaborabzug, Digestorium, SicherheitswerkbankPersonenschutz am Arbeitsplatz
VolumenstromregelungKonstante (CAV) oder variable Volumenströme (VAV)Stabiles Rückhaltevermögen, geringere Energiekosten
Brandschutzklappe LaborabluftAbschottung der Kanäle im BrandfallVerhindert Brandausbreitung über das Lüftungssystem
Filter- und FortluftsystemeHEPA-, Aktivkohle- oder Kombifilter, AusblasaufsätzeReduzierte Emissionen, Schutz von Umwelt und Nachbarschaft
MonitoringDruck- und Volumenstromsensoren, AlarmsystemeTransparenter, dokumentierbarer Anlagenbetrieb

GREIF integriert diese Elemente in ein einheitliches Konzept. Durch unsere Erfahrung mit Laborcontainern und komplexen Laborgebäuden achten wir auf kurze Leitungswege, logische Zonenbildung und einen später gut zugänglichen Anlagenaufbau. Mehr zu modularen Projekten finden Sie unter Laborcontainer.

Normen, Richtlinien und Laborlüftung – sicher planen, sicher betreiben

Für Ihre Laborlüftung gelten je nach Labortyp unterschiedliche Normen und Regeln. In der Praxis relevant sind unter anderem:

  • DIN EN 14175: Laborabzüge – Begriffe, Sicherheitsanforderungen, Prüfverfahren
  • VDI 2051 „Raumlufttechnik – Laboratorien (VDI-Lüftungsregeln)“: Technische Leitlinie für Lüftungskonzepte in Laboren
  • Laborrichtlinie / DGUV-Informationen: Anforderungen an Lüftungsanlagen, Laborabzug Luftmenge, Überwachung, Wartung

GREIF berücksichtigt diese Vorgaben bei der Laborplanung, bei Umbauten und bei der Integration neuer Lüftungskomponenten in Bestandsgebäude. Für Sie entsteht ein Planungspaket mit:

  • nachvollziehbarem Luftführungskonzept (Zonen, Druckstufen, Luftarten)
  • definierten Luftwechselraten und Volumenströmen pro Raum und Laborabzug
  • abgestimmten Anforderungen an Brandschutz, Energieeffizienz und Bedienkomfort

Auf Wunsch kombinieren wir die Laborlüftung mit weiteren Gewerken wie Reinstwasseranlagen oder Vakuumpumpen, um eine durchgängig abgestimmte Versorgungstechnik zu schaffen. Einen Überblick über unsere Komponenten erhalten Sie im Bereich Laborgeräte.

Laborlüftung in neuen und bestehenden Laboren – unser Vorgehen

Jedes Labor unterscheidet sich hinsichtlich Stoffen, Prozessen und Nutzungsdynamik. Deshalb entwickelt GREIF individuelle Lösungen für Laborlüftung und Luftqualität im Labor.

Typischer Projektablauf

Analyse & Gefährdungsbeurteilung

  • Nutzung, Stoffgruppen, geplante Prozesse
  • Anzahl und Typen von Laborabzügen, Digestorien, Sicherheitswerkbänken
  • Bestehende Lüftungstechnik Labor, Kanalführung, Dachbelegung

Konzept & Dimensionierung

  • Festlegung von Luftwechselrate Labor, Zuluft- und Abluftvolumenströmen
  • Abstimmung von Abluftsystem Labor mit Laborabzügen, Brutschränken, Trockenschränken
  • Betrachtung von Energieeffizienz, Wärmerückgewinnung und Regelstrategien

Integration in die Laboreinrichtung

  • Einbindung in Labormöbel, Medienversorgung und Messstellen
  • Schnittstellen zu Gebäudeleittechnik, Brandschutz und Sicherheitssystemen
  • 3D‑Visualisierung der Laborplanung für eine transparente Entscheidungsgrundlage

Inbetriebnahme & Qualifizierung

  • Funktionsprüfung von Laborabzug, Luftzirkulation Labor und Regelung
  • Dokumentation gemäß relevanter Normen und Laborrichtlinien
  • Einweisung von Laborleitung und Nutzergruppen

Service & Anpassung

  • Regelmäßige Inspektionen von Abzug, Ablufttechnik Labor, Brandschutzklappe Laborabluft
  • Begleitung bei Nutzungsänderungen und Laborausbau
  • Erweiterung, wenn neue Laborgeräte oder zusätzliche Laborräume hinzukommen

Durch diese Vorgehensweise bleibt Ihre Laborlüftung nicht statisch. Sie wächst mit Ihrem Forschungs- oder Produktionsportfolio, ohne dass Sicherheit oder Energieeffizienz auf der Strecke bleiben. Wie wir vergleichbar systematisch andere Gewerke integrieren, sehen Sie beispielsweise beim Thema Sicherheitswerkbänke.

Bessere Luftqualität im Labor – spürbare Vorteile im Alltag

Eine präzise geplante Laborlüftung wirkt sich deutlich auf den Alltag in Ihrem Labor aus:

  • Sicherheit: Laborpersonal arbeitet an Laborabzügen mit stabiler Einströmgeschwindigkeit, Fehlalarme nehmen ab, reale Störungen werden zuverlässig erkannt.
  • Komfort: Zugfreie, gleichmäßige Luftzirkulation Labor reduziert Beschwerden wie trockene Augen oder Kopfschmerzen, Temperaturextreme treten weniger auf.
  • Prozessstabilität: Viele Laborgeräte, von CO₂‑Brutschränken bis zu Ultratiefkühlschränken, reagieren sensibel auf Temperatur und Luftbewegung. Eine stabile Raumlufttechnik sichert reproduzierbare Ergebnisse.
  • Energieeffizienz: Intelligente Volumenstromregelungen, optimierte Luftwechselrate und Bedarfsschaltung verringern die Betriebskosten deutlich.

Durch die Kombination aus maßgeschneiderter Laboreinrichtung und abgestimmter Lüftungstechnik erzielen Sie nicht nur sichere, sondern auch wirtschaftliche und zukunftsfähige Laborumgebungen. Mehr Informationen zur ganzheitlichen Ausstattung finden Sie unter maßgeschneiderte Laboreinrichtung.

Laborlüftung mit GREIF – von der Idee zur Projektrealisierung

GREIF Laborlösungen begleitet Sie als Partner über den gesamten Lebenszyklus Ihres Labors:

  • Beratung bei Neubau, Umbau oder Modernisierung bestehender Labore
  • Abgleich mit EN 14175, VDI‑Lüftungsregeln und einschlägigen Laborrichtlinien
  • Integration der Laborlüftung in Laborcontainer, Labormöbel und Versorgungstechnik
  • Unterstützung bei Abstimmung mit Behörden, Arbeitssicherheit und Facility Management

Sie planen ein neues Laborgebäude, möchten bestehende Laborabzüge nachrüsten oder denken über ein energieeffizienteres Lüftungskonzept nach?
Sprechen Sie uns an – gemeinsam entwickeln wir eine Laborlüftung, die zu Ihren Prozessen, Sicherheitszielen und Budgetvorgaben passt.

Über unser Kontaktformular erreichen Sie direkt unser Beratungsteam.

Häufige Fragen zur Laborlüftung

FAQ zur Laborlüftung und Luftqualität im Labor

Wie hoch sollte die Luftwechselrate sein?

Für Laborräume empfehlen einschlägige Laborrichtlinien in vielen Fällen eine Luftwechselrate von etwa acht Luftwechseln pro Stunde, bezogen auf das Raumvolumen. Die konkrete Luftwechselrate Labor hängt jedoch von Stoffen, Prozessen, Laborabzügen und der Gefährdungsbeurteilung ab. In Laboren mit hoher Gefahrstofffreisetzung oder vielen Laborabzügen steigt der erforderliche Luftwechsel, in wenig belasteten Nebenräumen kann er niedriger liegen, sofern die Raumsituation dies zulässt und die Laborlüftung weiterhin Personenschutz sicherstellt.

Wie viel Luftwechsel pro Stunde?

Die Frage nach der Anzahl der Luftwechsel pro Stunde betrifft sowohl den Laborraum als auch den Laborabzug. Im Raum dienen etwa sechs bis zehn Luftwechsel pro Stunde oft als Planungsrichtwert. Beim Laborabzug definiert nicht die Luftwechselzahl, sondern der Abluftvolumenstrom und die Einströmgeschwindigkeit an der Frontöffnung die Schutzwirkung. GREIF dimensioniert die Lüftungstechnik Labor so, dass Luftwechselrate, Volumenströme und Luftzirkulation im Labor zusammen ein stabiles, sicheres System bilden.

Wann ist eine Lüftungsanlage Pflicht?

Eine mechanische Lüftungsanlage ist in Laboren Pflicht, sobald Tätigkeiten mit Gefahrstoffen, biologische Schutzstufen, hohe Wärmelasten oder geschlossene Gebäudehüllen eine ausreichende natürliche Lüftung nicht mehr gewährleisten. Spätestens wenn Laborabzüge, Digestorien oder Sicherheitswerkbänke eingesetzt werden, braucht das Labor ein geeignetes Abluftsystem Labor mit definierter Zuluftführung. Die konkreten Anforderungen ergeben sich aus der Gefährdungsbeurteilung, einschlägigen Laborrichtlinien und baurechtlichen Vorgaben.

Welche Konzepte sind bei der Laborlüftung von Bedeutung?

Bei der Planung der Laborlüftung spielen mehrere Luftführungskonzepte eine Rolle: klassische Mischlüftung über Deckenauslässe, Quell‑ oder Schichtlüftung mit bodennahem Lufteintrag sowie Kombinationslösungen. Hinzu kommen differenzierte Druckstufen zwischen Laboren und Fluren, abgestimmte Luftwechselrate Labor und die Einbindung der Laborabzüge. GREIF wählt das Konzept, das zu Labortyp, Prozessen und Gebäudestruktur passt und gleichzeitig wirtschaftliche Ablufttechnik Labor ermöglicht.

Sind die Labore gut belüftet?

Ob Labore gut belüftet sind, zeigt ein Blick auf Luftqualität, Strömungsbild und Anlagenüberwachung. Gute Laborlüftung erkennt man an stabilen Messwerten an Laborabzügen, geringen Geruchseindrücken, Zugfreiheit im Aufenthaltsbereich und plausiblen Luftwechselraten. Mit datenbasierter Analyse und Strömungsvisualisierung überprüft GREIF, ob die vorhandene Lüftungstechnik Labor die erwartete Performance erreicht, und entwickelt bei Bedarf Optimierungsmaßnahmen.

Was ist der Unterschied zwischen Abluft und Fortluft?

Abluft bezeichnet die kontaminierte oder belastete Luft, die aus Laborabzug, Digestorium oder Laborraum erfasst und über das Abluftsystem Labor abgeführt wird. Fortluft ist die bereits behandelte Luft, die nach Filtration und ggf. Wärmerückgewinnung an die Umgebung abgegeben wird. Eine klar getrennte Führung von Abluft und Fortluft gehört zu einem sicheren Laborlüftungskonzept und verhindert Rückströmungen oder unkontrollierte Wiedereinträge in das Gebäude.

Welche Anforderungen gibt es an eine Laborlüftung?

Eine professionelle Laborlüftung erfüllt mehrere Anforderungen gleichzeitig: Personenschutz an Laborabzügen, Einhaltung normativer Vorgaben wie EN 14175 und VDI‑Lüftungsregeln, ausreichende Luftwechselrate Labor, Brandschutz (etwa über Brandschutzklappe Laborabluft), energieeffiziente Betriebsweise und klare Überwachung mit Alarmfunktionen. GREIF setzt diese Anforderungen in konkrete Lüftungstechnik Labor um, abgestimmt auf Ihren Labortyp und Ihre Prozesse.

Ist eine Lüftung Pflicht?

Für Arbeitsräume, in denen Gefahrstoffe, Bioaerosole oder erhebliche Wärmelasten auftreten, ist eine wirksame Lüftung Pflicht. Im Laborbereich umfasst dies regelmäßig eine mechanische Laborlüftung mit Abluftsystem Labor, vor allem wenn Laborabzüge, Digestorien oder Sicherheitswerkbänke vorhanden sind. Reine Fensterlüftung reicht für moderne Hochleistungslabore nicht aus, da sie keine stabile Luftzirkulation Labor und keinen berechenbaren Luftwechsel gewährleistet.

Wie belüftet man ein Labor?

Ein Labor erhält frische Zuluft über raumlufttechnische Anlagen, die die Luft gefiltert, konditioniert und strömungsarm in den Raum einbringen. Gleichzeitig erfassen Laborabzüge, Digestorien und Abluftauslässe die belastete Luft und führen sie über das Abluftsystem Labor zur Lüftungszentrale und in die Fortluft. Der Schlüssel liegt in einer ausgewogenen Bilanz aus Zuluft, Abluft, Luftwechselrate Labor und Druckstufen, damit Laborpersonal an allen Arbeitsplätzen sichere Bedingungen vorfindet.

Wie wird die Belüftung in Laborumgebungen richtig eingesetzt?

In Laborumgebungen kommt es darauf an, Laborlüftung, Laborabzüge und Gerätebelüftung als Einheit zu betreiben. Die Belüftung arbeitet wirksam, wenn Laborabzüge korrekt genutzt werden (geeignete Schieberstellung, freie Luftwege), die Volumenstromregelung abgestimmt reagiert und die Luftzirkulation Labor keine störenden Querströmungen erzeugt. GREIF unterstützt Sie mit Planung, Einweisung und Serviceleistungen, damit Ihre Laborlüftung im Alltag genau das leistet, was Sie von einer modernen Laborumgebung erwarten.

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